Interaktives Tool
Gutschein-ROI Rechner: Kampagne in Sekunden grob kalkulieren
Schieberegler oder Zahlenfelder: Legen Sie Festpreis, erwartete Zusatz-Bestellungen und Ihren durchschnittlichen Deckungsbeitrag fest. Sie sehen sofort den grob geschätzten Zusatz-Deckungsbeitrag und ein ROI-Äquivalent – ideal vor Saison-Peaks und Event-Fenstern (Konversion, Retouren und Sortimentsmix bleiben außerhalb dieses Modells).
Gutschein-Kampagne live durchrechnen
Live-Berechnung
Alles, was Sie dieser Gutschein-Aktion direkt zuordnen – oft ein Festpreis fürs Portal.
399 €
Nur Aufträge, die ohne diesen Kanal typischerweise nicht entstanden wären (inkrementell).
105
Geldbeitrag je Bestellung nach variablen Kosten – vor voller Gemeinkosten-Verrechnung.
19 €
Hinweis: vereinfachtes Rechenbeispiel, keine Rechts- oder Steuerberatung. Tatsächliche Werte hängen u. a. von Einlösung, Retouren, Werbe-Rabatt und Sortiment ab.
Grob geschätzter Zusatz-Deckungsbeitrag
1.596 €
ROI-Äquivalent
400%
Die Formel: Was der Rechner mathematisch macht
Zuerst wird der Zusatz-Deckungsbeitrag Z aus Ihren Eingaben gebildet: Z = (Zusatz-Bestellungen × Ø Deckungsbeitrag je Bestellung) − Kampagnen-Budget. Anschließend gilt als ROI-Äquivalent (in Prozent): ROI = (Z ÷ Kampagnen-Budget) × 100, sofern das Budget größer als null ist. Das entspricht der üblichen Kennzahl „Ertrag je eingesetztem Euro“ auf Basis des hier modellierten Zusatz-Deckungsbeitrags – keine vollständige GuV, aber eine klare Größenordnung für Gutschein-Marketing und Portal-Kampagnen.
Benchmarks: Was ist ein guter ROI im E-Commerce?
Ein „guter“ ROI hängt von Branche, Marge und Kanal-Mix ab. Orientierung geben Kennzahlen wie durchschnittlicher Warenkorb (AOV), Conversion-Rate und Traffic-Uplift rund um Shopping-Events – ähnlich wie wir sie im Shopping-Events-Kalender pro Ereignis als Richtwerte darstellen (z. B. AOV-Benchmark, Conversion-Benchmark, Traffic-Uplift). Koppeln Sie Ihre Gutschein-Laufzeiten an echte Nachfrage-Spitzen (siehe auch den Shopping-Events-Kalender in den verlinkten Themen) und vergleichen Sie das Ergebnis dieses Rechners zusätzlich mit Paid Search, Social Ads und E-Mail – dort entstehen oft andere Kosten- und Attributionseffekte als bei Gutscheinportalen.
Warum eine ROI-Betrachtung für Gutschein-Kampagnen sinnvoll ist
Gutscheinportale bündeln Kaufbereite Suchanfragen („Gutschein“, Markenname, Rabatt-Intent). Entscheidend ist, ob die erwartete Zusatznachfrage den Marketing-Einsatz rechtfertigt. Dieses Tool ersetzt keine vollständige P&L, hilft aber bei Priorisierung von Aktion, Mindestwarenwert und Laufzeit – und bei der Frage, ob Sie Budget in den Gutschein-Kanal legen oder in andere Akquise-Kanäle verschieben.
Festpreis statt CPO-Überraschung
Bei klassischen Netzwerken wächst die Abrechnung mit jeder unerwartet hohen Einlösung (Cost-per-Order). Mioscoupon arbeitet mit transparenten Pauschalen: Sie wissen im Voraus, was der Kanal kostet – genau diese Planbarkeit können Sie oben als „Kampagnen-Budget“ einsetzen und gegen Ihre erwarteten Zusatz-Bestellungen spielen.
Passende Themen und Seiten
Vertiefen Sie Planung, Laufzeiten und Abrechnung mit weiteren Ressourcen von mioscoupon.
Häufige Fragen zum Gutschein-ROI
- Welche Kosten soll ich beim Gutschein-Marketing in die Rechnung einstellen?
- Tragen Sie alle direkt der Kampagne zuordenbaren Marketingkosten als „Kampagnen-Budget“ ein – z. B. Festpreis für die Platzierung auf Gutscheinportalen, ggf. Creative-Produktion oder exklusive Codes, die Sie nur für diesen Kanal einsetzen. Interne Personalkosten oder allgemeine Shop-Overheads gehören typischerweise nicht in diese Schnellrechnung, können aber in einer ausführlichen GuV separat betrachtet werden.
- Lohnen sich Festpreise mehr als reines CPO (Cost-per-Order)?
- CPO skaliert mit jeder Einlösung: starke Kampagnen werden teurer, obwohl das für die Planung oft erwünscht wäre. Festpreise machen das Budget planbar – Sie modellieren mit diesem Rechner, wie viele Zusatz-Bestellungen nötig sind, damit der Deckungsbeitrag den Festpreis überkompensiert. So vergleichen Sie Gutschein-Marketing fair mit anderen Kanälen, die ebenfalls fixe oder variable Abrechnungslogiken haben.
- Ist das Ergebnis steuerlich oder vertraglich bindend?
- Nein. Der Rechner dient der schnellen Orientierung und dem Verständnis der zugrunde liegenden Formel. Für Bilanz, Steuern, Rabattrecht oder Vertragsgestaltung (AGB, Widerruf, UWG) benötigen Sie immer die Prüfung durch Ihre Fachbereiche bzw. externe Berater.
- Wie realistisch sind die angenommenen „Zusatz-Bestellungen“?
- Die Zahl sollte nur Bestellungen abbilden, die Sie dem Kanal zuschreiben (inkrementell), nicht Ihren gesamten Shop-Umsatz. Orientierung liefern historische Codes, Attribution im Tracking (Last-Click vs. datengetriebene Modelle) und Saison-Benchmarks. Nutzen Sie konservative Annahmen für die erste Planung und optimieren Sie nach Live-Daten.
Gutschein mit bekanntem Budget einstellen
Wenn die Grob-Kalkulation passt, reichen Sie den Gutschein ein und legen Sie die Laufzeit passend zu Events und Inventar fest.